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Schweiz mit lehrreicher U17 Damen-EM

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Schweiz mit lehrreicher U17 Damen-EM

Die IGR Remscheid hat vor Weihnachten für ein Rollhockeyfest in der Halle Hackenberg gesorgt. An vier Tagen wurde die U17 Damen-Europameisterschaft durchgeführt. Die Schweizer Auswahl des #Projekt2020 musste Lehrgeld bezahlen und konnte Bronze aus dem Vorjahr mit einer der jüngsten Mannschaften des Turniers nicht annähernd verteidigen.

 

Gruppenphase:

HC Palau Plegamans (Spa) - Schweiz 5:0

Nervosität und ein überragender Gegner sorgten für ein happiges Startprogramm. Die Spielerinnen des HC Palau hatten gegen die Schweizer Zonendeckung einen Plan und agierten gleichzeitig mit einem Pressing übers ganze Feld, wo sie ihre läuferische und körperliche Überlegenheit auszuspielen versuchten. Zwar gelangen der Schweiz einzelne Gegenstösse und Noelia Rüegger verpasste mit einem Penalty an den Pfosten den Führungstreffer, ansonsten spielte aber der spanische Favorit. Zur Pause stand es 3:0 und eine ausgepumpte Estée Lavanchy wurde im Tor durch Annalena Schenardi ersetzt. Auch die Urnerin konnte sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen, agierte wie Lavanchy mit guten Paraden, aber konnte zwei weitere Gegentore nicht verhindern.

 

Schweiz - NRW-Auswahl (De) 1:1

Die erste Halbzeit gehörte, wie der Rest des Spiels, in Bezug auf Ballbesitz der Schweiz. Doch die junge Truppe wirkte nicht wirklich wach, leistete sich zahlreiche Fehlzuspiele und setzte die vorgegebene Marschroute nicht um. Die NRW-Auswahl, welche geschickt in der Raute verteidigte und geduldig auf ihre Möglichkeit lauerte, schlug bei einem der wenigen Gegenstösse zu. Mit dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht, einzig dass die Schweiz viel konsequenter agierte. Die überragende Torfrau Luca Spiecker vereitelte eine Grosschance nach der anderen und sicherte der Regionalauswahl am Ende gar den zweiten Gruppenrang. Die Schweiz glich zwar im Nachschuss eines Penalty durch Noelia Rüegger aus, scheiterte aber auf Grund des schlechteren Torverhältnis am deutschen Herausforderer.

"Gegen den späteren Turniersieger ging es allen mehr als einen Tick zu schnell. Ärgerlich war der Auftritt gegen die NRW-Auswahl, wo wir während der ganzen Spieldauer die klar bessere Mannschaft waren und einfach kein Tor erzielten. Da wäre mehr drin gelegen", so das Fazit von Trainer Simon von Allmen.

 

Klassierungsspiele:

Schweiz - England 3:3

Wie auch gegen die anderen Gegner stellte die Schweiz die klar jüngere Mannschaft. Dies hinderte das Team aber nicht, endlich auch offensiv seine Qualitäten zu zeigen. Ein herrlicher Spielzug über Kapitän Romane Eynard und Janica Böhler brachte den Führungstreffer und auf den Ausgleich der Engländerinnen reagierte Raja Gempeler mit einem Weitschuss in die tiefe Ecke zur 2:1-Pausenführung. In der Folge geriet die Schweiz mehr und mehr unter Druck, England hatte nochmals einen Gang hochschalten können. Mit Schüssen aus der Mitteldistanz nach Fehlern im Deckungsverhalten kamen das 2:2 und 2:3 zustande, die Schweiz schien erneut für eine ansprechende Leistung nicht belohnt zu werden. Als 2,4 Sekunden vor Schluss die Schiedsrichter jedoch die blaue Karte zücken, behält Romane Eynard die Nerven und erzielt mittels direktem Freistoss den Ausgleich.

 

RSC Wasquehal (Fr) - Schweiz 4:5

Mit dem ersten Sieg am Turnier haben die Schweizerinnen die Aufgabe am letzten Turniertag erfüllt. Die Hochs und Tiefs innerhalb eines Spiels gingen weiter, auch wenn eine Steigerung gegenüber dem Vortag erkennbar war. Mit Pech, sprich Eigentoren, wurde ein Polster von 2:4 aus der Hand gegeben, am Ende aber mit schönen Spielzügen der Sieg gesichert. In der Schlussphase wurde gar das totale Risiko eingegangen und versucht, die Partie mit drei Toren Differenz zu gewinnen. So verteidigte man nur noch zu dritt und stellte eine Stürmerin lauernd in die gegnerische Platzhälfte.

"Die Klassierung spielt keine grosse Rolle. Wichtig war der Charaktertest und den haben wir bestanden. Wie Romane beim direkten Freistoss gegen England die Nerven behalten hat und man gegen die Französinnen den Sieg ins Trockene brachte, zeigte den Lernprozess dieser Mannschaft in den wenigen Tagen", durfte der Trainer am Ende zufrieden sein.

 

Schweiz:

Torhüterinnen:

Estée Lavanchy (Montreux HC)

Annalena Schenardi (RHC Uri)

 

Feldspielerinnen:

Salome Schober (SC Thunerstern)

Lea Hilfiker (RHC Vordemwald)

Janica Böhler (RHC Gipf-Oberfrick)

Romane Eynard (C) (Montreux HC)

Maela Wipf (RHC Diessbach)

Raja Gempeler (SC Thunerstern)

Noelia Rüegger (RHC Vordemwald)

Luzia Kopp (RHC Diessbach)

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