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Dornbirn kämpft, Biasca dominiert

Nach Uttigen stehen auch Dornbirn und Biasca im Final Four des Schweizer Cups. Sie sind ihrer Favoritenrolle bei den NLB-Teams gerecht geworden.

RHC Vordemwald - RHC Dornbirn 4:5 (2:1)

Die Überraschung liegt in Vordemwald in der Luft, spätestens als die Aargauer zur Pause mit 2:1 führen, glauben auch die Zuschauer daran. Der NLB-Vertreter hat einen idealen Start erwischt und ist durch Ryan Käslin und Sandro Moor mit 2:0 in Führung gegangen. Rafael Lestorto kann für Dornbirn zwar vor der Pause verkürzen, aber der Glauben beim Underdog an die Sensation ist entfacht. Dornbirn ist zwar bestimmend und kann das Spiel dank Toren von Kilian Hagspiel und neuerlich Lestorto kehren, aber Vordemwald gibt nicht auf. Patrick Moor gleicht in der 43. Minute zum 3:3 aus, die Halle kocht. Blaue Karten auf beiden Seiten bringen zusätzliches Spektakel rein und bleiben ungenutzt. In der Schlussphase schlagen dann die Routiniers zu: Martin Maturano zum 3:4 und Francesco Dolce zum 3:5 sichern den Vorarlbergern den Sieg, Vordemwald reicht die Zeit nicht mehr. Liam Aeschlimann kann nur noch verkürzen.

 

Montreux HC - RC Biasca 1:7 (0:3)

Hat Montreux im Achtelfinale noch Wimmis eliminiert, so ist es diesmal chancenlos. Erneut hat sich Rui Cova nicht aufgestellt und Enrique Cruz im Tor und Benoît Belle die Ausländerplätze überlassen. Da Gregorio Boll früh eine blaue Karte holt, beginnt für die Waadtländer eigentlich alles ideal. Das Geschenk nehmen sie aber nicht an und so ist es Mattia Bigiotti, welcher die Tessiner in Führung bringt. Der U19-Nationalspieler trifft noch vor Ablauf der ersten Viertelstunde ein zweites Mal und Giacomo Scanavin sichert Biasca ein 0:3 zur Pause. Es ist eine Vorentscheidung, Montreux kann nie reagieren. Die Tessiner, immerhin Finalist im Vorjahr, sind abgezockt und routiniert. Boll, Pablo Saez, Ivan Ruggiero und zum dritten Mal Bigiotti scoren, erst zehn Minuten vor Schluss gelingt Derek Kaufmann noch ein Ehrentreffer.

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