Bei den Damen ist es in Uttigen zur Neuauflage des letzten Playoff-Finals gekommen. Vordemwald hat knapp die Oberhand behalten und damit genauso wie Gipf-Oberfrick und Montreux gesiegt.

RSC Uttigen - RHC Vordemwald 1:2 (1:1)
Es ist das erwartete Spiel geworden: Uttigen verteidigt geschickt, Vordemwald läuft an und beisst sich die Zähne aus. Einzig Stephanie Hofer findet für den Meister in der ersten Halbzeit eine Lücke bei Judith Iseli. Diesen Rückstand kann Elin Hauert im Lauf der zweiten Halbzeit korrigieren und es geht mit 1:1 in eine packende Schlussphase. Dort erlöst Hofer Grün-Weiss erst 27 Sekunden vor Schluss mit dem Siegestreffer und sichert Vordemwald damit weiterhin die Ungeschlagenheit.
RHC Gipf-Oberfrick - RHC Diessbach 5:4 (4:3)
Was hat da Gipf-Oberfrick nur gemacht? Zuerst ist das Heimteam rasch durch Maela Wipf in Rückstand geraten und danach scheinbar überzeugt die Partie drehen können. Bis zur 22. Minute gelingen vier Tore und mit einem 4:1-Vorsprung sieht alles relativ beruhigend aus. Sie haben die Rechnung aber nicht mit Livia Rubi gemacht. Sie erzielt innerhalb von 77 Sekunden einen Doppelpack und bringt Diessbach ins Spiel zurück. Das gelingt ihr auch im Verlauf der zweiten Halbzeit mit dem Tor zum 5:4 nochmals. Sofort wird bei Diessbach reagiert, mit den Timeouts probiert Trainer Patrick Mani noch die nötigen Inputs für die Wende zu geben. Gipf-Oberfrick zittert den Sieg aber über die Zeit und rückt damit auf Rang 3 vor.
RHC Uri - Montreux HC 1:10 (1:7)
Erneut zelebrieren Maria Bonet und Alba Ambròs ihre Überlegenheit. Das katalanische Duo des Montreux HC zerzaust den RHC Uri, der nach fünf Minuten noch kurz auf eine Überraschung gehofft hatte. Da ist Sara Jauch das 1:2 gelungen. Doch der Druck des Gegners ist einfach zu hoch, ja sogar mit einer Spielerin weniger erzielt Montreux seine Tore. Julie Becker jubelt am Schluss vier Mal, die beiden Spanierinnen je dreifach. Es ist eine weitere Demonstration der Klasse gewesen.

