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Die Schweiz gewinnt den Alpencup 2024!

In einem emotional hoch intensiven Finalspiel gegen Deutschland setzt sich die Schweiz mit 5:2 durch und gewinnt den Alpencup 2024.

Foto: Raph Krauss, Lebkuchenhaus Productions.

Der Anfang ist keine wirkliche Überraschung: Deutschland sucht kurz das Pressing in den Ecken und zieht sich dann eher zurück, die Schweizer versuchen ihrerseits den Schlüsselspieler Joshua Heinrichs mit einem Rucksack zu versehen und so aus dem Spiel zu nehmen. Fehler will man vermeiden und als sich Jérémie Loye doch ein Herz fast und die Kugel aus dem Handgelenk unter die Latte zwickt, ist der ideale Schweizer Start perfekt. Ramon Meier legt nach einer Viertelstunde mit einem Knaller aus der Halbdistanz nach. Noch vor der Pause wird aber deutlich, was noch kommen wird: die Emotionen finden Einzug, es wird viel diskutiert.

 

Schweizer steigen nicht auf Provokationen ein

Tatsächlich findet Deutschland über die Emotionen auch ins Spiel zurück. Zuerst lenkt Gustav Rempke einen Distanzschuss ab, was wiederum viele Diskussionen über die Gültigkeit des Treffers auslöst, dann nutzt Joshua Heinrichs einen direkten Freistoss zum 2:2. Die Schweizer zeigen sich darob wenig beeindruckt, auch weil sie sofort reagieren können. Der Jüngste im Team, der Wimmiser Meier, erwischt den deutschen Torwart mittels Buebetrickli, dann staubt Loye aus der Luft zum 4:2 ab. Deutschland nimmt ab da mehr Risiko und die Schweiz bleibt trotz Provokationen ruhig. Als der Ball plötzlich über drei Stationen schnell läuft und Jan Schober auf Alexandre Niclass quer legt, ist mit dem 5:2 der Titelgewinn gesichert.

Für die Schweiz handelt es sich damit um die erfolgreiche Revanche für die 1:3-Niederlage in der Vorrunde und die erfolgreiche Titelverteidigung dieses bereits prestigeträchtigen U23-Länderturniers.

 

Deutschland - Schweiz 2:5 (0:2)

Herrenmatte. - 145 Zuschauer. - SR: Flössel, Stampfli.

Tore: 7. Loye 0:1, 15. Meier 0:2, 37. Rempke 1:2, 39. Heinrichs 2:2, 40. Meier 2:3, 44. Loye 2:4, 48. Niclass 2:5.

DEUTSCHLAND: Hinz, Mesmer; Heinrichs (1), Halek, Schmidt, Kulmer, Rempke (1), Haubrock, Keil.

SCHWEIZ: Iseli, Töndury; Käslin, Leonard Scheer, Loye (2), Matti, Meier (2), Niclass (1), Jonathan Scheer, Schober.

BEMERKUNGEN: 3x2 Min. Deutschland, 2x2 Min. Schweiz. Schweiz ohne Baumann (überzählig).

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