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Diessbach siegt, Uttigen bleibt dran

Der RHC Diessbach steht im Final der Harvest National League. Weiter auf den Titel hoffen darf der RSC Uttigen, der sich im Halbfinale gegen Biasca zurückgemeldet hat.

Foto: Raph Krauss, Lebkuchenhaus Productions.

Playoffs

RHC Diessbach - RHC Wimmis 4:1 n.V. (1:1, 0:0, 2:0, 1:0)

Ein kurzes Hurra vor der Pause, als Pascal Kissling zuerst Diessbach in Führung schiesst und 32 Sekunden später Loris Thönen für Wimmis ausgleicht. Danach wieder wenig Spektakel, die zwei Teams kennen sich bestens und wissen dem Gegner seine Stärken zu kontrollieren. So überrascht es nicht, dass erneut die Verlängerung entscheiden muss. Dort gelingt Yanic Dysli das wichtige 2:1 und Kissling legt noch vor dem Seitenwechsel das 3:1 nach. Wie schon in Spiel 2 ist Wimmis nun zu einer Reaktion gezwungen, die es nicht bringen kann. Cyan Dysli legt noch das 4:1 nach, womit der RHC Diessbach der erste Finalist der Saison 2025/26 ist.

 

RSC Uttigen - RC Biasca 6:4 n.V. (2:2, 2:2, 2:0, 0:0)

Uttigen muss das Heimspiel gewinnen und tut sich anfänglich schwer. Es gerät durch Giacomo Scanavin in Rückstand, kann dann aber reagieren. Jonathan Scheer gleicht aus und mit Pavel Scheidegger trifft ein Spieler zum 2:1, der während der ganzen Saison noch nicht als Skorer geglänzt hat. Plötzlich sind die Aaretaler im Spiel, auch wenn sie nach der Pause nochmals in Rückstand geraten. Nick Matti und Yves Walther drehen die Partie wieder. Mattia Bigiotti rettet die Tessiner in die Verlängerung, wo Uttigen aber durch Matti und Scheer die Lücken findet. Mit dem Heimsieg verlängern die Uttiger die Halbfinalserie, Biasca hat seinerseits am Samstag in Tessin seinen zweiten Matchball.

 

Playouts

SC Thunerstern - Genève RHC 8:2 (3:1)

Für Thunerstern beginnt das Spiel mit dem Führungstreffer von Tiago Sousa ideal. Doch Genf, welches mit nur sechs Feldspielern angereist ist, kann durch Alfredo Portugal reagieren. Nur offenbaren die Romands immer wieder Lücken in der Defensive, wofür sie Gian Rettenmund zuerst selbst und dann mit einer herrlichen Vorlage auf Fabio Tommasi bestraft. Als der Thuner Spielmacher nach der Pause auch das 4:1 erzielt, ist das Schicksal von Genf besiegelt und Torhüter David Cosme verlässt nach dem fünften Gegentreffer verärgert den Platz. Thunerstern baut das Resultat weiter aus und feiert danach den frühzeitigen Ligaerhalt. Für Genf hingegen wird es im Playout-Final weitergehen.

 

Pully RHC - RHC Wolfurt 7:2 (2:0)

Der Unterschied ist augenscheinlich: Pully ist im Angriff konsequenter als Wolfurt. So führen die Waadtländer dank Toren von Gaël Jimenez und Louis Duflon zur Pause mit 2:0. Aurel Zehrer bringt mit seinem Doppelpack die Vorarlberger wieder zurück und lässt sie hoffen, nur dass der Dämpfer direkt folgt. Ricard Pintado erwischt Wolfurt noch im Freudetaumel zum 3:2 und baut die Führung zusammen mit David Campos gleich auf 5:2 aus. Der Frust nimmt bei den Österreichern Einzug, es wird reklamiert und die Karten sind die logische Folge. Trainer Hector Gallego und Tobias Kirchberger sehen beide Rot. Pully wird das wenig interessieren, es wird mit Matchball zu Spiel 4 nach Wolfurt reisen. 

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