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Diessbach und Dornbirn stehen im NLA-Final

Der RHC Diessbach und der RHC Dornbirn haben in den NLA-Halbfinals in Spiel 4 alles klar gemacht und stehen im Finale. Es ist die Neuauflage des Cupfinals.

Foto: Raph Krauss, Lebkuchenhaus Productions.

Playoffs:

RHC Dornbirn - RSC Uttigen 4:3 n.V. (2:2, 1:1, 1:0, 0:0)

Ist in Dornbirn eigentlich Rollhockey gespielt worden? Das Heimteam hat perfekt mit zwei Toren von Rafael Lestorto vorgelegt und führt mit 2:0, als ab der 12. Minuten die vielen Scharmützel beginnen. Zuerst fliegen Kilian Hagspiel und Alexis Garcia gemeinsam mit Blau raus. Es folgen Jonas Fässler und Lestorto mit Zeitstrafen, was in der 18. Minute die Sicherung bei Sebastian Mostögl und Trainer Francesco Dolce durchbrennen lässt. Beide sehen Rot. Uttigen verliert darauf Stammkeeper Jean-Pierre Vizio mit einer Zeitstrafe. Immerhin sind die Aaretaler in dieser verrückten Phase fähig, die Vorteile zu nutzen und durch Yves Walther und Garcia auf 2:2 zur Pause zu stellen. Garcia mit seinem erst zweiten Tor in diesen Playoffs bringt nach der Pause Uttigen erstmals in Führung. Für einen kurzen Moment ist es ruhig in der Stadthalle und die Teams spielen wieder Rollhockey. Jorge Maturano gleicht da zum 3:3 für die Hausherren aus. Und dann? Sind wieder Strafen angesagt. Maturano macht den Anfang, es folgen wieder Garcia und Hagspiel auf die Strafbank. In der Verlängerung erzielt dann Hagspiel früh das 4:3, welches auch den Siegestreffer bedeutet. Vorbei ist die Kartenflut aber noch nicht. Garcia sieht mit der Sirene noch Rot.

 

SC Thunerstern - RHC Diessbach 7:11 n.V. (3:2, 3:4, 1:2, 0:3)

In Thun ist es am späteren Abend nicht weniger spektakulär, nur dass mehr Sport zu sehen ist. Diessbach erwischt dank Xavier Solera und Björn Schmid den besseren Start, was Thunerstern aber in eine 3:2-Führung zur Pause korrigieren kann. Es folgt dann auch hier ein Déjà-vu. Thunerstern ist phasenweise besser oder zumindest effizienter, führt teilweise mit drei Toren und in der 44. Minute immer noch mit 6:4. Doch Diessbach zeigt eine starke Schlussphase, typischerweise treffen wieder Pascal Kissling und Yanic Dysli zum Gang in die Verlängerung. Dort schlägt Lorenzo Rui im Powerplay zum 6:7 zu, was Raphael Rettenmund aber wieder ausgleichen kann. Erst als Kissling das 7:8 gelingt und Thunerstern mehr und mehr Risiken nimmt, fällt die Entscheidung. Eiskalt spielen die Seeländer den Gegner jetzt aus. Rui, Solera und Kissling schiessen Diessbach ins Meisterschaftsfinale.

 

Playouts:

Genève RHC - RHC Wolfurt 2:3 (0:2)

Der Start ist für Wolfurt vielversprechend verlaufen. Arnau Dilme schlägt in den ersten zwei Minuten doppelt zu und sorgt dafür, dass die Genfer, sowieso schon unter Siegesdruck, erst recht mit dem Rücken zur Wand stehen. Stéphane Simons, für diese letzten Spiele reaktiviert, bringt beim Heimteam die Hoffnung mit dem 1:2 zurück. Es folgt eine blaue Karte gegen Dilme, was im Powerplay Oriol Mata zum Ausgleich nutzt und alles wieder auf Start stellt. Die Verlängerung rückt näher, als Aurel Zehrer dem letzten Genfer den Ball abluchsen kann und seine Farben wenige Sekunden vor Schluss zum Ligaerhalt schiesst.

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