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Exploit! Die Schweiz steht im Halbfinale!

Der Schweiz ist heute im Viertelfinale an der U17-EM in Braga (Por) der grosse Exploit mit einem 4:3-Sieg über Italien gelungen.

Foto: Raph Krauss, Lebkuchenhaus Productions.

Am Ende liegen sie sich jubelnd und schreiend in den Armen. Die Spieler auf dem Feld, etwas später mit dem Staff. Die Eltern und Fans auf der Tribüne. Die Schweiz hat gegen das hochfavorisierte Italien den Exploit geschafft und ist erstmals seit vielen Jahren zurück in den Top 4 Europas!

 

Das dramatische Spiel in der Chronologie

Dabei hat es alles anders als rosig angefangen. Italien geht schon früh durch Matteo Di Marco in Führung, wobei der Schweizer Torwart Kibo Siegenthaler nicht glücklich aussieht. Und als die Italiener zur Pause mit 2:0 führen und die Partie im Griff haben, schwindet der Glaube an die Sensation. Aber die Schweiz hat Liron Krauss! Der Diessbacher schaltet einen Gang höher, auch die hochgelobten Talente aus dem Nachbarland haben ihre Mühe. Im Alleingang dreht er mit teils wunderschönen Tore das Spiel und zieht das ganze Team mit. Siegenthaler ist der Schweiz der grosse Rückhalt und bringt Italien zur Verzweiflung und vorne legt Robin Sterchi sofort das vierte Tor nach. Die Schweiz führt und behält in der Folge die Nerven, auch das dritte Tor Italiens bringt sie nicht aus dem Konzept. Als der Favorit es noch ohne Torwart versucht, treffen sie zwar nur den Pfosten, aber der Sieg ist Tatsache!

 

Noch ein Sieg von der ersten Medaille seit 2003 entfernt

Noch fehlt der Schweiz mindestens ein Sieg, um den letzten Medaillengewinn aus dem Jahr 2003 zu wiederholen und Geschichte zu schreiben, aber sie ist auf Stufe U17 wieder dort, wo sie ihrer Selbstverständlichkeit entsprechend eigentlich hingehört. Vorerst geht es morgen mit dem Halbfinale gegen Spanien weiter.

 

Italien - Schweiz 3:4 (2:0)

Pavilhão das Goladas, Braga. - SR: Oliveira, Mier.

Tore: 3. Di Marco 1:0, 16. Cornacchini 2:0, 24. Krauss 2:1, 28. Krauss 2:2, 30. Krauss 2:3, 30. Sterchi 2:4, 36. Benvenuti 3:4.

ITALIEN: Rubega, Favero; Mazzaggio, Ciambetti, Di Marco (1), Cornacchini (1), Benvenuti (1), Barsaglini, Montanari, Bracali.

SCHWEIZ: Siegenthaler, Zurbuchen; Besson, Krauss (3), Della Rocca, Khan, Laborde, Bissig, Rinsoz, Sterchi (1).

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