Im gestrigen Viertelfinal an der Herren-EM in Paredes ist Italien für die Schweiz zu stark und setzt sich mit 10:0 überlegen durch.

Der erste Schweizer Angriff sieht super aus. Der Ball läuft, die Sekunden werden runtergespielt und am Ende klingelt es gar am Pfosten der Italiener. In der Folge sieht es oft gut aus, aber richtig gefährlich vor den italienischen Kasten kommt die Schweiz kaum noch. Ganz anders der Gegner: dieser spielt nicht mit viel Ballbesitz, aber dafür schnörkellos in Richtung Tor. Francisco Ipiñazar erzielt das 1:0, dann kommt nach einer Viertelstunde das Blackout. Drei Tore innert kürzester Zeit sorgen dafür, dass Trainer Xavier Bataller mit einem Timeout die Notbremse ziehen muss. Ein 0:5 zur Pause lässt sich aber nicht verhindern.
Der nächste Durchhänger
Leider wiederholt sich die Phase nach dem Seitenwechsel. Die Schweizer sind zwischen der 29. und 31. Minute komplett von der Rolle und kassieren in diesen 180 Sekunden unglaubliche fünf Gegentore. Danach halten sie den Schaden im Rahmen, doch das zweistellige Resultat steht und das Aus im Viertelfinale ist deutlich.
Heute spielt die Schweiz um 12 Uhr MEZ gegen Deutschland. In den Klassierungsspielen winkt für den Fünftklassierten die direkte Qualifikation fürs World Championship an den WSG 2026 in Paraguay.
Italien - Schweiz 10:0 (5:0)
Pavilhão Rota dos Moveis. - SR: Figueiredo, Melo.
Tore: 7. Ipiñazar 1:0, 15. Verona 2:0, 17. Compagno 3:0, 18. Pozzato 4:0, 24. Verona 5:0, 29. Cocco 6:0, 30. Cocco 7:0, 30. Verona 8:0, 30. Cocco 9:0, 31. Gavioli 10:0.
ITALIEN: Zampoli, Sgaria; Pozzato (1), Malagoli, Cocco (3), Borgo, Verona (3), Gavioli (1), Compagno (1), Ipiñazar.
SCHWEIZ: Vizio, Oberson; Dysli, Matti, Schober, Bigiotti, Rui, Rettenmund, Scheer, Brand.

