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Premieren für Thun und Diessbach

Verkehrte Welt? Am Wochenende hat Aufsteiger SC Thunerstern erstmals in dieser Saison verloren und Schweizer Meister Diessbach zum ersten Mal gesiegt.

SC Thunerstern - Genève RHC 5:6 n.P. (2:2, 2:2, 1:0, 0:1)

Spätestens seit seinem Hattrick gegen Uttigen ist Fabio Tommasi "on fire". Er beweist dies auch mit zwei Toren gegen Genf, wobei der Aufsteiger einen perfekten Start erwischt und mit 1:0 sowie 2:1 in Führung geht. Die Gäste aus Genf, immerhin amtierender Vizemeister, scheinen in der zweiten Halbzeit dank Andres Miranda und Gaël Jimenez auf 2:4 davon. In der Schlussphase bringt Gian Gempeler die Sterne nochmals zurück und aufgrund je eines weiteren Tores in der Verlängerung muss das Penaltyschiessen entscheiden. Dort haben die Calvinstädter die etwas besseren Nerven, Fabien Waridel verwandelt den entscheidenden Penalty.

 

RHC Diessbach - RHC Dornbirn 8:5 n.V. (2:3, 3:2, 1:0, 2:0)

Blitzstart von Diessbach, dann die blaue Karte gegen Pascal Kissling und damit der Start der zwischenzeitlichen Wende. In etwa so liest sich die Startphase im Seeland. Dornbirn schlägt im Powerplay zum 2:1 zu, Roché Brunner und Kilian Hagspiel sichern den Vorarlbergern die Pausenführung. Ein Doppelpack von Kissling und Yanic Dysli dreht nach einer guten halben Stunde die Partie wieder und die Dornbirner brauchen Topskorer Hagspiel, um sich 50 Sekunden vor Schluss in die Verlängerung zu retten. Dort ist Diessbach, auch dank dem 6:5 von Lorenzo Rui, klar im Vorteil. Dornbirn muss mehr und mehr riskieren und erhält in den letzten Minuten zwei weitere Gegentreffer.

 

RHC Uri - RHC Biasca 2:5 (1:5)

Es ist ein einseitiges Gotthard-Derby. Biasca drückt aufs Gas und lässt Uri, welches für einmal auf Pedro Marinho zwischen den Pfosten setzt, überhaupt keine Chance. Giacomo Scanavin mit einem Hattrick stellt zusammen mit Mattia Bigiotti und Gregorio Boll auf 1:5 nach einer Viertelstunde. Danach nehmen die Tessiner merklich Tempo raus, auch der Schongang scheint zu reichen. Gleichzeitig erhält Uri durch den Torhüterwechsel zur Pause etwas mehr Stabilität und kann dank dem verwandelten direkten Freistoss von U17-Nationalspieler Marco Dubacher für sich reklamieren, immerhin die zweite Halbzeit gewonnen zu haben.

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