Am Ende ist die Enttäuschung nach der 2:5-Niederlage gegen Afrikameister Angola gross. Die Schweiz hat lange auf den Sieg hoffen dürfen.

Der Start glückt der Schweiz mit dem Führungstreffer durch Jonathan Brand. Er gibt Schwung und stärkt den Glauben an den möglichen Sieg. Als Lorenzo Rui sich durchtanzt und sehenswert auch Angola-Keeper Francisco Veludo aussteigen lässt, ab da hoffen die Schweizer auf den Sieg. Doch Angola findet ins Spiel zurück, auch dank einer blauen Karte. In Überzahl nutzt André Centeno den Freiraum auf der Seite und kann den starken Joel Iseli bezwingen. In der Folge steht der Schweizer Torhüter oft im Mittelpunkt, bis schliesslich Francisco Eduardo vor der Pause ausgleicht.
In der zweiten Halbzeit sind die Afrikaner bestimmender, aber die Schweiz fährt gefährliche Konter. So klatscht ein Versuch an die Latte. Auf der Gegenseite verwandelt Gonçalo Nunes einen indirekten Freistoss zum 3:2 und aus der Mitteldistanz trifft Agostinho zum 4:2. Einmal mit zwei Toren in Rückstand können die Schweizer den Rhythmus nicht mehr erhöhen und müssen gar einen fünften Gegentreffer hinnehmen. Trotzdem, die Schweiz ist Angola in diesem Jahr näher gewesen als bei den letzten Austragungen, man rückt wieder näher an diese Nationen heran.
Heute geht es um 14 Uhr gegen Gastgeber Montreux noch um Rang 7. Die Waadtländer haben sich mit dem Argentinier Diego Mir und dem Spanier Martin Rodriguez noch zusätzlich verstärkt und werden ein routinierter und starker Gegner sein.
Angola - Schweiz 5:2 (2:2)
Salle Omnisports du Pierrier. - SR: Melo, Hyde.
Tore: 2. Brand 0:1, 12. Rui 0:2, 15. Centeno 1:2, 23. Eduardo 2:2, 29. Nunes 3:2, 40. Agostinho 4:2, 45. Nunes 5:2.
ANGOLA: Veludo, Wilson; Centeno (1), Eduardo (1), Nunes (2), Cardoso, Tavares, Mendes, Agostinho (1).
SCHWEIZ: Iseli, Oberson; Yanic Dysli, Bigiotti, Schober, Matti, Rui (1), Rettenmund, Cyan Dysli, Brand (1).
BEMERKUNGEN: 1x Gelb, 1x Blau Schweiz. Schweiz ohne Zaugg und Scheer (beide überzählig).









