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Thun dreht verrücktes Spiel gegen Biasca

In der Harvest National League haben fünf von sechs Teams im Einsatz gepunktet. Für Spektakel sorgte der SC Thunerstern mit seiner Wende gegen den RC Biasca.

Foto: Lars Kauz.

SC Thunerstern - RC Biasca 6:5 n.V. (1:2, 4:3, 0:0, 1:0)

Pablo Saez zeigt in Thun ein herausragendes Spiel und bringt die Tessiner auch in Führung. Er ist der Taktgeber im Spiel von Biasca, auch wenn Gregorio Boll das 1:2 zur Pause sichert. Boll trifft zwei weitere Male, dann hat Francisco Veludo zwischen den Pfosten Feierabend und Fabian Lehnherr darf ran. Das ändert nichts am Spiel, Saez markiert das 1:5 und es stehen noch fünf Minuten auf der Uhr, als Gian Rettenmund den zweiten Ehrentreffer erzielt. Er doppelt gleich nach, sofort zieht Biasca die Notbremse: Timeout, Lehnherr raus, Veludo rein. Und der Einfluss? Keiner. Rettenmund verkürzt 19 Sekunden vor Schluss auf 4:5, da spielen die Thuner schon ohne Torhüter. Und mit dem letzten Verzweiflungsschuss gleicht Gian Gempeler gar aus! In der Verlängerung beruhigt sich das Geschehen, bis Tiago Sousa am zweiten Pfosten richtig steht und eine hohe Hereingabe noch zum Thuner Sieg vollendet.

 

RHC Wimmis - Genève RHC 6:4 (4:1)

Eine blaue Karte bringt Genf nicht gleich in Rücklage, nein, Maé Brenas trifft sogar zum 0:1. Doch im Powerplay schlägt Wimmis dann doppelt zu, Sandro Meier und Jonathan Brand drehen die Partie. Die Berner Oberländer nutzen durch Keita Graf ein weiteres Überzahlspiel, 4:1 steht es zur Pause. Und die Karten bestimmen die Partie weiter. Als beim Stand von 5:1 Graf raussitzen muss, schlägt Lucas Pahud im Powerplay doppelt zu und bringt die Romands nochmals zurück. Als Thomas Julien gar der Anschlusstreffer gelingt, zittert Wimmis wieder. Es ist schliesslich Graf, welcher den Niedersimmentalern den Sieg sichert und dafür sorgt, dass die Negativspirale durchbrochen werden kann.

 

RHC Wolfurt - RSC Uttigen 3:4 n.V. (1:1, 1:1, 0:1, 1:1)

Fast jede Halbzeit ist ausgeglichen, die zwei Teams begegnen sich auf absoluter Augenhöhe. Yves Walther und Kilian Laritz treffen in der ersten Hälfte. Als Laritz 45 Sekunden vor Schluss das 2:1 markiert, fühlen sich die Vorarlberger schon als Sieger. Robin Schaffer hat etwas dagegen und erzielt eine Sekunde vor der Sirene den Ausgleich. Uttigen ist jetzt on fire, Walther erzielt 18 Sekunden später in der Verlängerung das 2:3. Als Nick Matti nachlegt und die Differenz zwei Tore beträgt, ist für Wolfurt das Handicap zu gross. Aurel Zehrer kann zehn Sekunden vor Schluss noch verkürzen, aber die zwei Punkte gehen am Ende an die Gäste.

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