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Uttigen zieht in Extremis ins Finale ein

Was für ein Herzschlag-Halbfinale! Der RSC Uttigen gewinnt die "Belle" gegen Gipf-Oberfrick erst im Penaltyschiessen.

RHC Gipf-Oberfrick - RSC Uttigen 3:2 (1:1)

Unter Druck hat Gipf-Oberfrick auf die Startniederlage in der Halbfinalserie in Uttigen reagieren können. Magali Lewandowski gelingt bald das enorm wichtige Führungstor, was auch das Selbstvertrauen der Fricktalerinnen steigert. Uttigen reagiert auf seinen Fehlstart mit einem Timeout und dem Ausgleich von Mara Schenk zum 1:1, was auch das Pausenresultat ist. Und weil Gipf-Oberfrick mit dem 2:1 von Janica Böhler wieder gut aus der Kabine kommt und Schenk bald zum 2:2 ausgleicht, bahnt sich das identische Szenario aus der ersten Halbzeit an. Kleiner Unterschied: Lewandowski trifft für das Heimteam in der 44. Minute nochmals, worauf Uttigen nicht reagieren kann.

Mit dem Heimsieg erzwingt Gipf-Oberfrick das Entscheidungsspiel in Uttigen, welches am Sonntag stattgefunden hat.

 

RSC Uttigen - RHC Gipf-Oberfrick 2:1 n.P. (0:0, 0:0, 1:0, 0:1)

Was die Finalissima zu bieten hat, ist ein taktisches Geplänkel mit herausragenden Torhüterinnen auf beiden Seiten. Risiken werden vermieden, niemand will das erste Tor kassieren. Judith Iseli bei Uttigen und Flavia Consoni bei Gipf-Oberfrick machen ihre Kasten dicht und so steht es nach der regulären Spielzeit tatsächlich 0:0. Mara Schenk trifft nach 25 Sekunden in der Verlängerung zur Führung und setzt damit die Gäste unter Druck. Tanja Senn holt in der Schlussminute die blaue Karte und Magali Lewandowski behält 34 Sekunden vor Schluss die Nerven. Mit dem 1:1 geht es ins Penaltyschiessen, wo sich Uttigen durchsetzen kann.

Damit trifft der RSC Uttigen im Finale auf den RHC Vordemwald und sorgt für eine Neuauflage des Schweizer Cupfinals.

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