Der RHC Vordemwald hat am Wochenende zwei Siege gefeiert und sich damit frühzeitig Rang 1 der Qualifikation und das direkte Halbfinal-Ticket gesichert.

Schweiz U17 - RHC Vordemwald 1:5 (0:3)
Mutig kommt die junge Schweizer Auswahl, sie greift Vordemwald übers ganze Spielfeld an - und ist darin zu wenig konsequent. Das nutzen Celina Ellenberger und Lea Hilfiker zu einer schnellen Führung aus. Ein Timeout bringt die nötige Korrektur, wobei an der Taktik nichts geändert wird. Plötzlich tut sich der Favorit schwerer, richtig gute Torchancen zu kreieren und muss selbst aufpassen, nicht in einen Gegenstoss zu laufen. Elona Moor kann vor der Pause noch auf 0:3 erhöhen. Sie und Mara Schenk bauen nach dem Seitenwechsel das Resultat weiter aus, für die Schweiz gelingt Sara Jauch der Ehrentreffer.
RHC Diessbach - Genève RHC 5:0 (1:0)
Genf leistet in der ersten Halbzeit lange Zeit geschickt Widerstand. Das Tabellenschlusslicht gerät zwar durch Aynoah Gonzalez in Rückstand, kann aber bis zur Pause weitere Gegentore verhindern. Bei diesem engen Spielstand bleibt es bis zur 43. Minute, wobei Diessbach spielerisch den Ton angibt und bei den Gästen die Kräfte merklich schwinden. Livia Rubi sorgt mit dem 2:0 für den "Dosenöffner", dann legt die Torjägerin noch drei weitere Tore nach.
Diessbach überholt mit diesem Heimsieg vorerst den RHC Gipf-Oberfrick und rückt bei zwei absolvierten Spielen mehr auf Rang 4 vor.
RHC Vordemwald - RSC Uttigen 5:2 (2:1)
Am Samstag hat Vordemwald die Chance mit einem Heimsieg gegen Uttigen die Chance den Qualifikationssieg zu sichern. Der Start gelingt mit dem Führungstreffer von Elona Moor nach 15 Sekunden ideal und Mara Schenk trifft knapp vor Ablauf der ersten Viertelstunde gegen ihren ex-Klub zum 2:0. Uttigen meldet sich aber dank Judit Burgaya nochmals zurück. Die Katalanin verwandelt einen direkten Freistoss sehenswert, nach einer halben Stunde steht es 2:2. Ein Doppelschlag von Lea Hilfiker in der 37. und 39. Minute entscheidet die Partie aber vor, Moor macht in der 41. Minute den Deckel drauf und sorgt dafür, dass Vordemwald bis zu den Playoffs die Nummer 1 der Schweiz bleibt.

