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Vordemwald unterstreicht Favoritenrolle

Der RHC Vordemwald hat am Samstag die Neuauflage des letzten Playoff-Finals in Montreux für sich entschieden und damit die Favoritenrolle in der Schweizer Meisterschaft zementiert.

Montreux HC - RHC Vordemwald 0:2 (0:0)

Es ist spannend an der Riviera, Montreux und Vordemwald liefern sich eine enge Kiste. Der Zuzug von Janica Böhler tut Montreux in der Breite gut, zusammen mit den Spanierinnen Alba Ambròs und Maria Bonet kann Gegner Paroli geboten werden. Zwar hat Vordemwald mit Nationalspielerin Mara Schenk ebenfalls eine gewichtige Absenz, doch Noelia Rüegger bringt den amtierenden Meister in der 38. Minute schliesslich in Führung. Diese Führung kann Rüegger acht Minuten später ausbauen, gleichzeitig hält Vordemwald hinten dicht und setzt damit ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz.

 

RSC Uttigen - RHC Gipf-Oberfrick 7:1 (3:1)

Mit einer jungen Mannschaft ist Gipf-Oberfrick nach Uttigen gereist, im Vergleich zum Vorjahr ohne seine damalige Topskorerin Janica Böhler, welche neu für Montreux aufläuft. Lange kann der Wiederstand nicht hochgehalten werden, Daniela Senn bringt das Heimteam bald in Führung. Tanja Senn baut den Vorsprung aus und der Anschlusstreffer von Magali Lewandowski ist nur ein kurzes Aufflackern. Mit dem 3:1 zur Pause von Kimberley Scheer stellt Uttigen den alten Abstand sofort wieder her. Danach zeigt Gipf-Oberfrick einen couragierten Auftritt, übersteht auch eine zweiminütige Unterzahl schadlos und muss schliesslich in der Schlussphase Risiken eingehen. Das geht nicht auf, Uttigen nutzt die Freiräume eiskalt. Judit Burgaya, Scheer und Alexia Costa schlagen in den letzten vier Minuten vier Mal zu.

 

Montreux HC - Schweiz U17 8:0 (6:0)

Während ein Grossteil der U17-Auswahl am Eurockey Cup in Spanien im Einsatz ist, kommt ein Quintett zu seinem Debüt auf dieser Stufe. Die jungen Spielerinnen aus Wimmis, Gipf-Oberfrick und Vordemwald werden in den ersten Minuten leicht geschockt, präsentieren sich aber mit jeder Spielminute besser und das Defensivverhalten funktioniert in der zweiten Halbzeit bereits gut. Natürlich hat Maria Bonet beim Heimteam mit ihren fünf Toren für die Differenz gesorgt, aber die nächste hoffnungsvolle Schweizer Generation steht bereits in den Startlöchern.

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