Am Samstag sind die Entscheidungen gefallen, wer in den Playoffs und wer in den Playouts spielen wird. Uttigen und Wimmis haben sich das Halbfinale gesichert.

RC Biasca - RHC Diessbach 2:4 (0:0)
Diessbach ist zurück auf der Siegesstrasse und hat es geschafft, Biasca die erste Heimniederlage der Saison beizufügen. Am Ursprung des Auswärtssieges steht ein Doppelschlag von Yanic Dysli anfangs der zweiten Halbzeit. Mit diesem Polster können die Seeländer befreiter agieren und durch Noé Schmocker und erneut Dysli gar das Resultat ausbauen. Biasca-Captain Mattia Bigiotti gelingt erst vier Minuten vor Schluss ein Torerfolg. Der junge Tessiner legt nachher nach, als die Biaschesi noch in Überzahl spielen können, aber zurück ins Spiel findet Biasca nicht mehr. Damit steht der RHC Diessbach als Qualifikationssieger fest.
Genève RHC - RHC Wolfurt 4:2 (2:0)
"Alles oder nichts" war das Motto des RHC Wolfurt für das Auswärtsspiel in Genf. Die Hausherren sind aber in einer intensiven ersten Halbzeit die effizientere Mannschaft und legen durch Pelayo Ramos und Lucas Pahud zwei Tore vor. Geschlagen ist Wolfurt da nicht, Ferran Puig und später Kilian Laritz bringen die Vorarlberger heran. Die Entscheidung fällt ab der 39. Minute, in welcher die Emotionen auf Genfer Seite überborden und die Brenas-Brüder ihr Team mächtig in Verlegenheit bringen. Fast acht Minuten kann Wolfurt im Powerplay spielen - und bleibt tatsächlich erfolglos. Es kommt gar noch schlimmer, in der 49. Minute macht Federico Iranzo mit dem 4:2 alles klar und lässt den Wolfurter Playofftraum definitiv platzen.
Pully RHC - RHC Wimmis 0:2 (0:0)
Wimmis bucht die Playoffs mit dem Auswärtssieg in Pully, einem direkten Konkurrenten. Verläuft die erste Halbzeit noch torlos, so können Jonathan Brand und Ramon Meier für die Niedersimmentaler anfangs zweiter Hälfte jubeln. Pully kann in der Folge die Abwehr der Gäste nicht knacken, scheitert mit seinen Versuchen an Joel Iseli und muss am Schluss auch die letzte mathematische Hoffnung auf die Playoffs begraben.
RSC Uttigen - SC Thunerstern 4:2 (2:1)
Für Thunerstern war klar, dass sie den Auswärtssieg im Derby in Uttigen brauchen. Die Sterne tun sich aber schwer und kassieren schon 37 Sekunden nach Anpfiff durch Nick Matti das erste Gegentor. Leonard Scheer legt zum 2:0 nach. Tiago Sousa und später Sven Schenk lassen die Thuner hoffen, es steht 3:2. Doch in der Folge gibt es zahlreiche blaue Karten, kaum einmal stehen noch je vier Feldspieler auf dem Feld. Als die Strafe gegen Simos Panagopoulos gerade abläuft, trifft Matti zum 4:2 und sichert Uttigen die definitiv die Playoffs.

