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Die Lücke reisst langsam auf

Mit Diessbach, Uttigen und Dornbirn haben die favorisierten Mannschaften am Wochenende gewonnen. Langsam geht am Strich eine Lücke auf.

RHC Diessbach - RC Biasca 7:2 (3:0)

Einmal mehr ist es der Argentinier Xavier Solera, welcher Diessbach anführt und auf die Siegesstrasse bringt. Mit seinem Tor nach 197 Sekunden nimmt er den grössten Druck vom Heimteam. Dieses reüssiert später in Überzahl nach blauer Karte gegen Camillo Boll zwar nicht, kann aber durch Pascal Kissling kurz danach auf 2:0 erhöhen und Yanic Dysli gelingt noch vor der Pause der dritte Treffer. Auch ein frühes Tor der Biaschesi durch Giacomo Scanavin nach dem Seitenwechsel bringt die Seeländer nicht mehr aus dem Konzept. Solera kann bald wieder den alten Abstand herstellen und als Nino Wyss das 5:1 gelingt, ist Biasca geschlagen. Gregorio Boll erzielt zwar noch einen zweiten Treffer für die Tessiner, aber weil vorher Lorenzo Rui und danach Dysli ebenfalls skoren, ist der Sieg mehr als deutlich.

 

RHC Dornbirn - Genève RHC 4:3 (1:0)

Genf hat ein Problem korrigieren können und ganze drei Tore erzielt, was bei der bisher mageren Ausbeute doch schon ein Erfolg ist. Der Haken an der Geschichte aus Sicht der Westschweizer ist, dass Gastgeber Dornbirn immer in Führung gelegen ist. Francesco Dolce hat das 1:0 vor der Pause besorgt, dank zwei Toren von Kilian Hagspiel und einem Treffer von Martin Maturano haben die Vorarlberger nach 38 Minuten gar mit 4:1 geführt. Genf kämpft, agiert nicht wie ein Schlusslicht und wird dafür belohnt. Pelayo Ramos und Oriol Mane bringen die Gäste nochmals heran, aber in den verbleibenden 104 Sekunden will das 4:4 nicht gelingen. Genf bleibt damit punktlos am Tabellenende und hat jetzt schon 16 Punkte Rückstand auf die Playoffs, was quasi der Playout-Teilnahme gleichkommt.

 

RHC Wolfurt - RSC Uttigen 1:3 (1:0)

Die Vorarlberger sind kurz davor gestanden, als Aufsteiger den Leader zu bezwingen. Albert Fuentes hat die Wolfurter in Führung gebracht, aber der Kracher von Aurel Zehrer bei einem Penalty hätte wohl auch reinmüssen. Statt 2:0 bleibt es beim 1:0 zu Spielhälfte. Und Uttigen ist Meister im Geduldsspiel und im Ausnutzen von Momenten. Dies beispiellos, wie ein Freistoss schnell ausgeführt wird und Alexis Garcia zum 1:1 nutzt. Der Spanier schlägt keine zwei Minuten später vom Punkt ein weiteres Mal zu, die Wende zu Gunsten der Aaretaler ist perfekt. Wolfurt rennt darauf an und hat Pech, dass die Kugel zweimal an die Torumrandung klatscht. Als am Ende Elias Rohner einem weiteren Feldspieler Platz macht, nutzt Yves Walther das verlassene Gehäuse zur Entscheidung aus.

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