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Montreux-Genève gelingt das "Break"

Der Auftakt zu den Playoff-Viertelfinals bei den Damen hat für die erste kleine Überraschung gesorgt. Montreux-Genève reisst den Heimvorteil an sich.

Raph Krauss, Lebkuchenhaus Productions.

RHC Diessbach - Montreux-Genève 2:4 (0:2)

In der Qualifikation hat Diessbach noch mit 2:1 und 3:1 gesiegt, doch am Samstag sieht das Bild anders aus. Die Seeländerinnen sind höchst bemüht, beissen sich aber am diszipliniert verteidigenden Quintett aus der Romandie die Zähne aus. Maria Gehlhaar bringt Montreux-Genève in Führung (9.), was Diessbach in einem Powerplay nach blauer Karte gegen Laeticia Born hätte korrigieren können. Doch das Heimteam ist in der Überzahl nicht erfolgreich und kassiert zwei Minuten nach Ablauf der Strafe durch Julie Becker den zweiten Gegentreffer (22.). In der zweiten Halbzeit wird es nicht besser. Maria Gehlhaar reüssiert von hinter dem Tor hervorkommend (31.) und Tess Byrde verwandelt einen direkten Freistoss im Nachschuss erfolgreich (35.). Vier Tore in Rückstand liegend, findet Diessbach erstmals Lösungen. Maela Wipf jubelt keine Minute später erstmals (36.). Luzia Kopp verkürzt fünf Minuten vor Schluss auf 2:4 (46.), doch in der finalen Aufholjagd können die Seeländerinnen über keine weiteren Tore jubeln. Damit reisst Montreux-Genève den Heimvorteil in der Serie an sich und kann im nächsten Spiel auf heimischem Terrain im Siegesfall ins Halbfinale vorstossen.

 

RHC Gipf-Oberfrick - RHC Uri 12:2 (6:1)

Viel hat Uri in Gipf-Oberfrick nicht zu melden. Janica Böhler schiesst das Heimteam schon nach 75 Sekunden in Führung (2.) und macht damit deutlich, wer der Chef auf dem Platz ist. Böhler ist die dominierende Spielerin und hat bis zur Pause fünf persönliche Treffer erzielt, Magali Lewandowski hat sich auch in die Torschützenliste eingetragen. Die Partie ist da längst entschieden, Uri hat schlicht keine Mittel. Im gleichen Takt zieht Gipf-Oberfrick im zweiten Abschnitt durch und erzielt am Ende zwölf Tore. Für Uri erzielen Luisa Zurfluh und Corinne Schuler die Ehrentreffer, welche in der Abrechnung aber nichts bringen.

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