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Thunerstern und Dornbirn ziehen in die Playoffs ein

Die Entscheidung ist gefallen. Thunerstern und Dornbirn sichern sich am letzten Spieltag der Qualifikation den Einzug in die Playoffs.

Foto: Raph Krauss, Lebkuchenhaus Productions.

Der RHC Wolfurt, vor dem Spieltag punktgleich mit dem SC Thunerstern, verliert vor Anpfiff in der MUR-Halle sein Auswärtsspiel in Biasca. Damit weiss Dornbirn bereits, dass es in den Playoffs steht und den Thunern würde ein Punkt reichen. Sie überholen mit dem 7:3-Heimsieg am Ende gar die Dornbirner noch und werden in den Playoff-Halbfinals auf Diessbach treffen, Uttigen spielt gegen Dornbirn. In den Playouts kommt es nach Ostern zu den Halbfinals zwischen Wolfurt und Genf respektive Biasca und Wimmis.

 

RC Biasca - RHC Wolfurt 6:5 (4:3)

Für Biasca geht es um die Heimehre, die Tessiner wollen die Qualifikation siegreich beenden. Giacomo Scanavin bringt sie auch in Führung, doch dann kippt die Partie. Wolfurt gleicht nicht nur aus, sondern führt nach einer guten Viertelstunde mit 1:3. In Überzahl kann Biasca aber wieder verkürzen und kurz vor der Pause dank eines Doppelschlages von Gregorio Boll und Scanavin gar die Führung wieder an sich reissen. Kopf an Kopf geht es auch in der zweiten Halbzeit weiter. Beim Stand von 5:5 kämpft Wolfurt noch um den Siegestreffer, läuft aber in den Konter und kassiert zwei Sekunden vor Schluss durch Ivan Ruggiero das die Niederlage bedeutende Gegentor.

 

Genève RHC - RSC Uttigen 6:4 n.V. (2:4, 2:0, 0:0, 2:0)

Mit nur fünf Feldspieler tritt Genf zum Heimspiel gegen Leader Uttigen an und stellt diesem erfolgreich ein Bein. Darauf deutet zur Pause noch nichts, die Uttiger führen da scheinbar sicher mit 2:4. Doch Alfredo Portugal und Moïse Fayet bringen Genf zurück, welches gleichzeitig auch hinten besser aufpasst und sich vom Leader nicht mehr überraschen lässt. Schon der Gang in die Verlängerung ist eine kleine Überraschung. Als Portugal 94 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung das 5:4 gelingt, haben die Westschweizer alle Vorteile auf ihrer Seite. Matteo Tercier nutzt dann einen Direkten nach blauer Karte gegen Robin Schaffer und sichert den Sieg definitiv.

 

RHC Wimmis - RHC Diessbach 8:5 (4:1)

Nicht nur Uttigen ist gestolpert, sondern auch Diessbach. Die Seeländer handeln sich in der ersten Halbzeit einen Rückstand ein, den sie nie mehr korrigieren können. Ist dem Schweizer Meister in Dornbirn in der Schlussphase noch eine spektakuläre Wende gelungen, so hat diesmal der Gegner immer eine Antwort auf Gegentore bereit. Alleine Nationalspieler Jonathan Brand trifft in der zweiten Halbzeit dreimal und lässt so die Diessbacher, bei denen Yanic Dysli regelmässiger Torschütze ist, nicht herankommen.

 

SC Thunerstern - RHC Dornbirn 7:3 (2:3)

Dass es für Thunerstern um viel geht, merkt man gut. Die Nerven sind teilweise angespannt, Dornbirn kann von einigen Patzern profitieren und sich eine Pausenführung sichern. Wichtig für die Sterne ist, dass sie vor der Pause die Unterzahl nach blauer Karte gegen Flavio Silva unbeschadet überstehen und nach dem Seitenwechsel früh durch Jonas Schädeli ausgleichen können. Die Thuner nutzen dann ein Powerplay durch Gian Rettenmund und legen gleich das 5:3 nach, die Wende ist geglückt. Rettenmund und Schädeli führen den SCT so zu einem klaren Heimsieg und zum Einzug in die Playoffs.

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