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Rink hockey

Wolfurt steht im NLB-Finale

Der RHC Wolfurt hat es geschafft und steht als erste Mannschaft im NLB-Final. Ein Entscheidungsspiel braucht es dagegen zwischen Vordemwald und Pully.

Playoffs:

Montreux HC - RHC Wolfurt 2:7 (1:5)

Wolfurt hat die Statistik ausgetrickst und erstmals in dieser Saison auswärts in Montreux gesiegt. Es ist eine spielerische Glanzleistung der Vorarlberger, welche zwischen der 18. und 25. Minute total vier Tore erzielen und für die Vorentscheidung sorgen. Kurze Spannung kommt nochmals auf, als Rui Cova für Montreux nach der Pause in Unterzahl entwischt und verkürzen kann. Die Westschweizer bringen sich in der Folge mit blauen Karten aber selber in Schwierigkeiten. Aurel Zehrer schlägt im nächsten Powerplay zum 2:6 zu und Arnau Dilmé trifft kurz vor Schluss zum 2:7-Endresultat.

Der RHC Wolfurt steht somit mit einem 3:1-Sieg in der Serie gegen Montreux im Finale der NLB und spielt ab dem 13. Mai um den Meistertitel und die Rückkehr in die NLA.

 

Pully RHC - RHC Vordemwald 4:3 n.P. (2:1, 1:2, 0:0, 0:0)

Früh kann Ryan Kaeslin für Vordemwald das 0:1 erzielen und bestätigt damit, dass das Momentum nach dem Gewinn von Spiel 2 auf Aargauer Seite liegt. Doch in der Folge steigert sich Pully markant. Jérémie Loye und Paulo Vieira können die Partie drehen. Vordemwald rennt dem Rückstand hinterher, Sven Kunz und später Jérôme Altenbach können die Partie zum 2:2 respektive dann 3:3 ausgleichen. In der Verlängerung fallen keine Tore, die Entscheidung fällt vom Penaltypunkt. Dort ist der Druck auf den Pully-Schützen gross, bedeutet ein Scheitern doch das Saisonende. Die Nerven der Waadtländer halten, Louis Duflon verwandelt den entscheidenden Versuch und sorgt dafür, dass am kommenden Wochenende ein Entscheidungsspiel in Vordemwald den zweiten Finalisten ausmacht.

 

Playouts:

RC Uttigen Devils - RSV Weil am Rhein 4:7 (2:3)

Nach nur 44 Sekunden jubeln die Devils erstmals. Patrick Saurer erzielt das 1:0. Tim Schaller dreht das Ding mit einem Doppelpack für die Weiler und Felix Furtwängler sichert ihnen mit dem 2:3 die Pausenführung. Ähnlich sieht es in der zweiten Hälfte aus. Die Uttiger spielen gefällig mit und haben ihre Chancen, doch Weil agiert abgeklärt und effizient. Furtwängler nur 15 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 2:4, dann Max Schmidle mit einem direkten Freistoss zum 2:5 und schon sind die Gäste enteilt. Die Südbadener bringen den Vorsprung über die Zeit, siegen in Spiel 4 und schicken die Uttigen Devils damit ins Playout-Finale gegen die White Sox.

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